Kompatibilität von Plugins
Zu dem Beitrag Plugin-Update in WordPress 2.9 gab es viel negatives Feedback. Ziel der Entwickler ist es, den Aktualisierungsprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Um besser feststellen zu können welche Plugins mit welcher WordPress-Version kompatibel sind, wurde ein neues Feature im offiziellen Pluginverzeichnis in der Betaversion eingerichtet.
Das Prinzip ist einfach, die Benutzer können angeben ob eine spezifische WordPress-Version mit einer bestimmten Pluginversion kompatibel ist, also problemlos läuft oder eben nicht. Im Laufe der Zeit können sich dadurch recht genaue Angaben zur Kompatibilität der verscheidenen Versionen untereinander ergeben. Ein Benutzer weiss dann mit ziemlicher Sicherheit, ob ein Plugin mit seiner WordPress-Version funktioniert oder nicht.
Pluginentwickler werden die Daten über die WordPress-API zur Verfügung gestellt und eventuell wird die Reportmöglichkeit auch direkt in den Administrationsbereich eingebaut werden.
Im Zusammenhang mit dem automatischen Aktualisieren eines Plugins sind diese Daten unschätzbar und es hängt von den Benutzern ab, diese Daten so zuverlässig wie möglich zu machen. Ihr könnt dabei mithelfen und im offiziellen Pluginverzeichnis angeben, welche Plugins bei euch funktionieren oder welche Probleme bereiten.
→ Beitrag auf WordPress.org
→ Plugin-Update in WordPress 2.9









29. Oktober 2009 um 17:31
das alles ändert doch nichts an der Tatsache, dass ich eine Inkompatibilität einer neuen Version eines Plugins bei dem Direktupload ja erst mitbekomm, wenn sie passiert ist.
test ich das vorher einzeln, brauch ich kein Massenupdate, dass einfacher sein sollte –
dies ist – so auf den allerersten und auch den 2ten Blick nicht logisch.
außerdem stellt sich bei Massenupdates die Frage was passiert , wenn ein Plugin nicht fertig geladen wurde- werden dann alle unterbrochen, wenn in Stücken oder Gesamt?
auch ich sehe die Foren voll mit Meldungen, dass was nicht stimmt, dass PHP überfordert ist, dass der Webspace zu schwach ist, um dies alles zu schaffen.
und auch ich frage mich: wer hat das gewollt?
diese vermeintliche Vereinfachung birgt mehr als einen Holzfuß hinten dran.
lg
29. Oktober 2009 um 17:51
Da die Daten auch über die API bereit gestellt werden, kann ich mir gut vorstellen, dass in Zukunft, während einer automatischen Aktualisierung, die Kompatibilität abgefragt wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass ein Pluginupdate gar nicht erst angeboten wird, sofern Inkompatibilität vorliegt. Wie im offiziellen Beitrag steht, ist das derzeit ein Feature des Pluginverzeichnisses, einen Zusammenhang mit dem automatischen Pluginupdate ist dann meines erachtens der nächste logische Schritt. Genau wie beim Coreupdate werden die Dateien erst runtergeladen und dann weiterverarbeitet, es passiert also nichts wenn der Download vorher abbricht. Als das automatische Coreupdate eingeführt wurde, gab es exakt die gleichen Bedenken, und in der Tat gibt es nach jedem Release einige, bei denen das nicht richtig funktioniert hat. Im Großen und Ganzen ist das aber ein Feature, das im Gesamtblick die Sicherheit von WP erheblich erhöht hat. Wenn es das nicht geben würde, wären garantiert bedeutend mehr alte Versionen unterwegs. Persönlich finde ich, dass das Schritte in die richtige Richtung sind und begrüße sowohl die automatschen Updates als auch das neue Feature im Pluginverzeichnis, allerdings verstehe und sehe ich natürlich auch die Bedenken.
30. Oktober 2009 um 05:29
Das ist generell keine schlechte Idee. Könnte mir vorstellen, dass bei der Meldung, dass es ein Update für’s Plugin gibt, gleich mit angezeigt zu welchem Anteil es als kompatibel gemeldet wurde.
Interessant wird es dann, wenn das Plugin mit bestimmten Themes (oder umgekehrt) zurechtkommt.
30. Oktober 2009 um 09:03
Das klingt doch schon besser als nur die reinen Massenupdates. Mal abwarten wie es dann am Ende in der Realität ausschaut. :)
31. Oktober 2009 um 14:48
Wer soll denn die Inkompatibilität bewerten? Du User, von denen ein Großteil nicht einzuschätzen weiß, wo die Quelle der Probleme (Wordpress, andere Plugins, Config des Servers, Theme, usw. usf.). Bei der Masse der Daten wird es sicherlich zu einer gewissen Sicherheit kommen. Aber wer ängstlich ist, wird sich darauf kaum verlassen wollen…
31. Oktober 2009 um 14:48
“Die User”, von denen…