Backup-Woche: Automatisierte Sicherung der Datenbank
Datensicherung mit MySQLDumper
Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine automatisierte Datensicherung einzurichten und es gibt unzählig viele Programme, mit denen Backups angelegt werden können. Ein weit verbreitetes MySQL-Backup-Programm ist der MySQLDumper.
Das Programm ist ausführlich dokumentiert, es gibt Video-Tutorials, in denen die Installation und Einrichtung haarklein erklärt werden und es ist - im Gegensatz zu vielen schlechteren kommerziellen Programmen - auch noch kostenlos erhältlich.
Das WordPress Datenbank-Plugin
Ein weit verbreitetes WordPress-Plugin ist WP-DB-Backup, das Bestandteil der WP 2.0 Version war, aber ab WP 2.1 herausgenommen wurde. Das Plugin wurde mittlerweile weiterentwickelt und steht jetzt in einer komplett eingedeutschten Version zur Verfügung. Das Plugin vereinfacht das Erstellen eines Datenbank-Backups enorm. Backups können auf dem Webspace oder auf dem heimischen Rechner gespeichert werden oder in regelmäßigen Abständen an eine E-Mailadresse geschickt werden.
→ Download WordPress Datenbank-Backup-Plugin v2.0 (DE)
Nach dem Entpacken den gesamten Ordner “wp-db-backup” in das Plugin-Verzeichnis kopieren und das Plugin im Administrationsbereich aktivieren. Unter “Verwalten” findet sich dann der neue Menüpunkt “Backup”. Die Optionsseite ist in einen oberen und einen unteren Bereich aufgeteilt. Im oberen Bereich lässt sich ad hock ein Backup der Datenbank ziehen und im unteren Bereich können Einstellungen zu planmäßigen Backups vorgenommen werden.
TIPP: die Datenbank-Backups sind in der Regel nicht sehr groß und viele Freemail-Dienste bieten mehrere GB große Postfächer an. Warum nicht eine Mailadresse nur für Backups anlegen und als externen Platz für Datensicherungen nutzen?
Wenn du neben einem WordPress-Blog noch andere Web-Applikation betreibst, ist der MySQLDumper das Tool der Wahl und der Pluginlösung vorzuziehen. Die beiden Tools lassen sich eigentlich nicht vergleichen, da die Funktionsvielfalt des MySQLDumper ungleich größer ist. Mit dem Plugin können Backups auch nicht wieder eingespielt werden, dafür muss wieder phpMyAdmin bemüht werden. Es ist eine Abwägungssache für welche Lösung man sich letzendlich entscheidet, größere Blogprojekte sollten eine automatisierte Datensicherung einrichten, bei kleinen Projekten kann man auch ganz auf manuelle Backups setzen.
WICHTIG: Bei automatisierten Backups gibt es immer die Möglichkeit, dass etwas schiefläuft und man es nicht mitbekommt. Man sollte also unbedingt in regelmässigen Abständen kontrollieren, ob die Datensicherung korrekt funktioniert. Beim manuellen Erstellen von Backups kann natürlich auch etwas schieflaufen, aber in der Regel bekommt man dann sofort eine Fehlermeldung mitgeteilt.
TIPP: Wirf mal einen Blick in die FAQ deines Providers, vielleicht bietet er ein vorinstalliertes Tool zum Anlegen automatisierter Backups an. Wenn nicht, frage ihn einfach ob er sowas einrichten kann. Einige Provider bieten automatisierte Backups als kostenpflichtige Option an, vielleicht kommt das für dein Projekt in Frage.
Wie am Anfang erwähnt, gibt es verschiedene Möglichkeiten eine automatisierte Datensicherung einzurichten. Wenn du eine Anleitung geschrieben hast oder ein anderes Tool kennst, schicke uns doch bitte eine kurze Nachricht, wir verlinken sie dann hier.
- 05.03.07: Ankündigung der Backup-Woche
- 06.03.07: Hilfe und Anleitungen zum Anlegen eines vollständigen Backups
- 07.03.07: Automatisierte Sicherung der Datenbank


8. Mrz 2007 um 01:31
Hallo,
ich setze das Tool MySQLDumper schon seit längerer Zeit auch bei meinem Arbeitgeber zur Sicherung der MySQL-Datenbanken unserer Webseiten und des Webshops ein. Dabei werden teils auch bis zu 1,5 GB große Datenbanken innerhalb weniger Minuten gesichert oder auch widerhergestellt, wenn man die Perl-Variante benutzt bzw. nutzen kann.
Man kann zwar auch das PHP-Script benutzen, aber wenn man die Möglichkeit hat Perl zu nutzen, dann sollte man das tun, denn es ist nicht nur viel schneller, sondern es lässt sicht auch wesentlich leichter als Cron-Job einplanen. Über die Weboberfläche ist es nicht nur möglich ganz einfach Backups zu erstellen, wenn die Konfiguration erstmal steht, sondern es können auch Leute, die sonst keine Ahnung davon haben, jederzeit ein altes Backup ohne Probleme widerherstellen. Man sollte sich dann natürlich darüber im Klaren sein, dass dadurch Daten verloren gehen, die danach eingepflegt wurden.
Ansonsten wäre noch zu sagen, dass MySQLDumper sehr wohl bei automatisierten Backups über aufgetretene Fehler informieren kann und darüber hinaus zusätzlich zu einer Info-Mail über den Ablauf des backups auch das Backup per Mail verschicken oder es direkt auf einem oder mehreren FTP-Servern ablegen kann. Wenn man noch mehr Komfort haben möchte, dann kann man natürlich auch noch ein schönes Shell- oder Perl-Script drumrum basteln ;)
Alles in allem also ein sehr umfangreiches, sehr hilfreiches und zuverlässiges Tool, das ich jedem an Herz legen kann, der regelmäßige Backups von mehreren Datenbanken erstellen will bzw. muss. Bei Problemen bekommt man im dortigen Forum eigentlich auch immer geholfen oder man macht bei wordpessspezifischen Problemen dami im Wordpress-Forum einen Thread auf ;)
Viel Spaß mit dem Tool
Tom
8. Mrz 2007 um 10:04
[...] Wer Wordpress ab 2.1 einsetzt, der sollte sich unbedingt die neue Version des Backup-Plugins holen: mit der sind nämlich automatisierte (stündlich, täglich, wöchentlich) Dumps möglich, bequem einstellbar über’s admin-Interface: Ein weit verbreitetes WordPress-Plugin ist WP-DB-Backup, das Bestandteil der WP 2.0 Version war, aber ab WP 2.1 herausgenommen wurde. Das Plugin wurde mittlerweile weiterentwickelt und steht jetzt in einer komplett eingedeutschten Version zur Verfügung. Das Plugin vereinfacht das Erstellen eines Datenbank-Backups enorm. Backups können auf dem Webspace oder auf dem heimischen Rechner gespeichert werden oder in regelmäßigen Abständen an eine E-Mailadresse geschickt werden. [via Wordpress Deutschland [...]
8. Mrz 2007 um 17:07
Ich liebe und nutze http://www.phpmybackuppro.net/
9. Mrz 2007 um 19:43
[...] Deutschland hat diese Woche einige Beiträge zum Sichern der Daten geschrieben. Auch einen, in dem es um das automatisierte Sichern der Datenbank geht. Mit der neuen Version des [...]
10. Mrz 2007 um 10:40
[...] gibt es noch verschiedenen andere Möglichkeiten Backups anzulegen. Der WordPress Deutschland Blog stellt dazu ein Plugin vor (für MySQL [...]
10. Mrz 2007 um 21:04
Anfangs nutzte ich auch das integrierte DB-Backup-Plugin, aber irgendwann streikte es - wahrscheinlich weil die Datenbank zu groß wurde.
Habe dann die DB “entschlackt”, in dem ich z.B. einige Megabytes an Spam Karma-Logeinträgen entfernt habe. Dann klappte es wieder, wobei ich jetzt ein anderes Programm nutze, welches automatisch die Backups auf dem Webspace anlegt und an einen vordefinierten Mailaccount schickt.
10. Mrz 2007 um 23:49
[...] die Backup-Woche im WordPress-Block mit Erklärungen und Anleitungen. Besonders gut hat mir der Artikel zum automatischen Backup gefallen. Hab mir auch erstmal die aktuelle Version des WP-DB-Backup-PlugIns geladen und [...]
11. Mrz 2007 um 12:51
[...] WordPress Deutschland Blog » Backup-Woche: Automatisierte Sicherung der Datenbank Eine Anleitung mit Plugin-Tipp zur automatisierten Sicherung von Wordpress-Datenbanken. Das ist vor allem bei so Spielkindern wie mir immer wieder wichtig, auch wenn bisher nichts schief gegangen ist. Toi, toi, toi (damit meine ich nicht den DIXI-Nachbau) [...]
12. Mrz 2007 um 14:17
Auch ein feines Backup Plugin ist mein Easy-WP-Backup. Probiert es einfach mal aus ;)
12. Mrz 2007 um 14:38
Interessant ist in diesem Zusammenhang folgender Artikel: http://www.schloebe.de/platzsparende-datenbank-backups-via-cronjob/
12. Mrz 2007 um 22:52
[...] Tools zur automatischen Sicherung der Datenbank wurden auch vorgestellt. Googlehupf nutzt übrigens Lester Chan’s WP-DBBackup, um [...]
24. Mrz 2007 um 20:32
Ich benutze auch schon seit langem das schon genannte phpmybackuppro. Kann das nur empfehlen. Einfach in der Bedienung und hat mich bislang noch nie enttäuscht.
6. Apr 2007 um 09:54
[...] funktioniert ohne grosse Probleme. Aber zuvor bitte Datenbankbackup durchführen. Auch das deaktivieren der Plugins wird empfohlen. Hier gibts es noch etliche [...]
10. Apr 2007 um 14:13
[...] Vorfall bei Christian habe ich unsere Blogs um einen automatischen Datenbankbackup ergänzt. Das WordPress Datenbank-Backup-Plugin erledigt die Sicherung automatisch und versendet sie an eine [...]
6. Mai 2007 um 16:01
[...] Nehmt das Leiden des PHP Bloggers als Anlass, Eure eigene Backup-Moral zu überprüfen. Wie wärs mit einem schicken Backup-Wordpress-Plugin? [...]
18. Mai 2007 um 18:22
[...] habe ich mein Backup-Problem gelöst. Bin in einem Blog auf MySQLdumper gestossen und habs auch gleich [...]
3. Jul 2007 um 14:47
[...] die Website http://blog.wordpress-deutschland.org kann man sich ein PlugIn holen, mit dem man aus Wordpress heraus ein Backup seiner Datenbank im [...]
4. Mrz 2008 um 13:00
[...] 4 Mar, 2008 Rob Vegas | Für das Backup eines Wordpress Blogs gab es bislang nur Plugins, oder man machte es manuell. Nun bietet aber auch eine Webseite diesen Dienst kostenlos an. Noch [...]
5. Jun 2008 um 09:11
Also ich habe mir nun auch mal das BackupPlugin angesehen und muss sagen, dass es seine Sache wirklich gut macht. Automatisch und genial eben.
Trotzdem sichere ich ab und an nochmals manuell, denn wer weiß. Sicher ist sicher :-)